Bundessozialhilfegesetz

vom 30. 6. 61. Regelt umfassend das Recht der öffentlichen Fürsorge unter Anpassung an moderne rechts- und sozialstaatliche Anschauungen und geänderte soziale Verhältnisse. Sozialhilfe.

Im Sozialrecht:

Sozialhilfe

ist das die Sozialhilfe betreffende Bundesgesetz, das 2005 im Sozialgesetzbuch Bücher II, XII aufgegangen ist. Lit.: BSHG, 14. A. 2003; Oestreicher, E., SGB XII/ SGB II (Lbl.), 49. A. 2006; Bundessozialhilfegesetz, hg.v. Birk, U. u.a., 6. A. 2003; Bundessozialhilfegesetz, hg.v. Fichtner, O. u.a., 2. A. 2003; Armborst, C., Bundessozialhilfegesetz, 6. A. 2003

, Abk. BSHG: Zweck des ab 1961 geltenden Bundessozialhilfegesetzes war es, dem Hilfeempfänger bei Bedürftigkeit ein menschenwürdiges Leben zu garantieren, § 1 Abs. 2 BSHG. Anstelle des BSHG gilt seit dem 1.1. 2005 das SGB XII, insbesondere zur Grundsicherung im Alter, bei Erwerbsminderung sowie für bestimmte Behinderte. Die wesentlichen Grundzüge des BSHG wurden darin zwar übernommen, vgl. BGBl. I 2003,3022 — 3071, aber erwerbsfähige Bedürftige angesichts der Zusammenfassung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe nun dem ebenfalls neuen SGB II unterstellt. Als Ergebnis der Verfassungsgarantien des Sozialstaatsprinzips, der Menschenwürde und der freien Entfaltung der Persönlichkeit, Art. 20 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1 und Art.2 Abs. 1 GG, garantierte das BSHG und seit 2005 das SGB XII Personen, die in Not sind oder in Not zu geraten drohen, Sozialhilfeansprüche, falls sie diese Lage nicht aus eigenen Kräften oder Mitteln oder durch Hilfe anderer überwinden können.

Sozialhilfe.






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