ius tollendi

(lat.), das Wegnahmerecht. Schon im späteren römischen Recht war das i. t. anerkannt: Alle Besitzer, die eine Sache dem Eigentümer herauszugeben haben, dürfen die Teile, die sie mit der eingeklagten Sache verbunden haben, lostrennen und wegnehmen, sofern nicht die Wegnahme für sie nutzlos ist.

= Wegnahmerecht.






Vorheriger Fachbegriff: ius strictum, ius aequum | Nächster Fachbegriff: Ius utrumque


Status der Seite: Auf aktuellem Stand. Nach Überprüfung freigegeben.

 


 

Copyright 2014 Rechtslexikon.net - All rights reserved. Impressum Datenschutzbestimmungen Nutzungsbestimmungen