Nettolohnvereinbarung

bedeutet die Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, dass das vereinbarte Arbeitsentgelt als Nettolohn gezahlt wird und der Arbeitgeber gegenüber dem Arbeitnehmer verpflichtet ist, sämtliche oder bestimmte gesetzliche Abgaben zu tragen (Lohnsteuer, Kirchensteuer, Sozialversicherungsbeiträge). Durch die Nettolohnvereinbarung bleibt die Steuerschuldnerschaft des Arbeitnehmers bestehen (Lohnsteuer), so dass Erstattungsbeträge ihm zustehen. Die N. beeinflusst die Ermessensentscheidung bei der Inanspruchnahme des Arbeitgebers als Haftenden (Haftung im Steuerrecht). Die vom Arbeitgeber zu zahlenden Abzugsbeträge berechnen sich nach eigenen Nettolohnsteuertabellen (Abschn. 122 I LStR).






Vorheriger Fachbegriff: Nettolohn | Nächster Fachbegriff: Nettomiete


Status der Seite: Auf aktuellem Stand. Nach Überprüfung freigegeben.

 


 

Copyright 2014 Rechtslexikon.net - All rights reserved. Impressum Datenschutzbestimmungen Nutzungsbestimmungen