Währungsreform

Währungsumstellung, die Änderung des Geldsystems durch Einführung eines neuen gesetzlichen Zahlungsmittels, insbes. der Deutschen Mark anstelle der wertlos gewordenen Reichsmark am 21. 6. 1948. Währungsgesetz. a. Umstellungsgesetz.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ergingen für die Gebiete der amerikanischen, britischen und französischen Besatzungszone die Gesetze zur Neuordnung des Geldwesens vom 20. 6. 1948, nämlich das WährungsG, das EmissionsG (welches das Notenprivileg der Bank deutscher Länder - später Bundesbank, nunmehr Europäische Zentralbank - regelte) und das Umstellungsgesetz. S. a. RM-Verbindlichkeiten. Die Einführung des Euro war keine W., sondern eine bloße Währungsumstellung.






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