Bundesfernstraßenfinanzierung

Die Finanzierung der Bundesfernstraßen (ca. 53 000 km im Jahre 2007, davon 12 000 km Bundesautobahnen und 41 000 km Bundesstraßen) ist Aufgabe des Bundes. Die Mittel hierzu werden im Bundeshaushalt (Haushaltsrecht) ausgewiesen und nach den Vorgaben des Straßenbauplans (Art. 3 StraßenbaufinanzierungsG v. 28. 3. 1960, BGBl. I 201, m. Änd.), der auf dem Bedarfsplan basiert (§ 1 FernstraßenausbauG i. d. F. v. 20. 1. 2005, BGBl. I 201, m. Änd.), verwendet. Hierzu gehören u. a. der zweckgebundene Teil des Mineralölsteueraufkommens (Art. 1 StraßenbaufinanzierungsG) sowie Teile des Aufkommens der Autobahnmaut. Zur Verteilung dieser Mautmittel hat der Bund die VIFG Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaft mbH gegründet (G v. 28. 6. 2003, BGBl. I 1050, m. Änd.). S. a. Privatisierung (3). Die Verwaltung der Bundesfernstraßen erfolgt durch die Länder als Bundesauftragsverwaltung (Art. 90, 85 GG, Ausführung von Gesetzen, 1). S. a. Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz.






Vorheriger Fachbegriff: Bundesfernstraßen | Nächster Fachbegriff: Bundesfernstrassengesetz


Status der Seite: Auf aktuellem Stand. Nach Überprüfung freigegeben.

 


 

Copyright 2014 Rechtslexikon.net - All rights reserved. Impressum Datenschutzbestimmungen Nutzungsbestimmungen