gemeinschaftliches Vermächtnis

Zuwendung eines Vermächtnisgegenstandes an mehrere Vermächtnisnehmer (§ 2157 BGB). Die Anteile der einzelnen Bedachten ergeben sich entweder aus einer Bestimmung des Erblassers, des Beschwerten oder eines Dritten (§ 2153 BGB); im Zweifel sind die Anteile gleich hoch (§§ 2157, 2091 BGB). Bei Wegfall eines Bedachten des gemeinschaftlichen Vermächtnisses erfolgt eine Anwachsung seines Anteils zugunsten der anderen Vermächtnisnehmer (§ 2158 BGB).






Vorheriger Fachbegriff: gemeinschaftliches Testament | Nächster Fachbegriff: Gemeinschaftsantenne


Status der Seite: Auf aktuellem Stand. Nach Überprüfung freigegeben.

 


 

Copyright 2014 Rechtslexikon.net - All rights reserved. Impressum Datenschutzbestimmungen Nutzungsbestimmungen