Libralgeschäft

ist im älteren römischen Recht das mit Erz und Waage ([lat.] per aes et libram) vor 5 Zeugen und einem Waagehalter von einem Menschen (Erwerber) - in Gegenwart des Veräußerers - vorgenommene Geschäft (z. B. Ergreifung einer handgreifbaren Sache eines anderen Menschen und Zuwägung des realen Gegenwerts in Erz). Manzi- pation. Lit.: Kaser, M., Römisches Privatrecht, 18. A. 2005






Vorheriger Fachbegriff: liberum veto | Nächster Fachbegriff: Libri Feudorum


Status der Seite: Auf aktuellem Stand. Nach Überprüfung freigegeben.

 


 

Copyright 2014 Rechtslexikon.net - All rights reserved. Impressum Datenschutzbestimmungen Nutzungsbestimmungen