Börsensegment

Teilmarkt einer deutschen Wertpapierbörse.
Der Parketthandel (Präsenzbörse) ist durch den persönlichen Kontakt der Marktteilnehmer im Börsensaal gekennzeichnet. Im elektronischen Handel (Computerbörse) kommen die Geschäfte über vernetzte Systeme ohne die Einschaltung von Maklern zustande. Der elektronische Handel hat den Parketthandel stark zurückgedrängt. Bei Geschäften im Kassahandel hat die Vertragserfüllung sofort, spätestens aber zwei Werktage nach dem Vertragsschluss zu erfolgen. Demgegenüber liegen im Terminmarkt Vertragsschluss und Vertragserfüllung weiter auseinander. Die Börsensegmente unterscheiden sich nach den Zulassungsbedingungen, den Publizitätsvorschriften für die gehandelten Wertpapiere sowie nach der Art der Preisbildung und Kursfeststellung. Der Regulierte Markt ist das Marktsegment für die stärksten Standardwerte und hat die strengsten Zulassungs- und Publizitätsvorschriften. Für den Freiverkehr gelten schwächere Zulassungsvoraussetzungen, hier werden vor allem regionale und ausländische Aktien notiert.






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