Handgemal

im Mittelalter in Sachsen der Stammsitz eines freien Geschlechts mit zugehörigem Lande, der sich im Erbfall ungeteilt auf den Ältesten der väterlichen Seite vererbte. Diese Regelung diente der Erhaltung des Grundbesitzes und der Bevorzugung des Mannesstammes. Vergl. ähnliche Regelung beim Familienfideikommiss (Fideikommiss).






Vorheriger Fachbegriff: Handgeld | Nächster Fachbegriff: Handgepäck


Status der Seite: Auf aktuellem Stand. Nach Überprüfung freigegeben.

 


 

Copyright 2014 Rechtslexikon.net - All rights reserved. Impressum Datenschutzbestimmungen Nutzungsbestimmungen