Realschule

Die R. ist eine weiterführende Schule mit unterschiedlicher Ausgestaltung in den Ländern (s. a. Schulwesen, 3). Sie soll auf eine Berufsausbildung vorbereiten. Sie beginnt in der 5. oder 7. Jahrgangsstufe und dauert bis zur 10. Jahrgangsstufe. Der Realschulabschluss (früher: mittlere Reife) berechtigt zum Besuch der Fachoberschule, der Berufsfachschule und unter bestimmten Voraussetzungen zum Übergang in ein Gymnasium oder Fachgymnasium. In Bremen (in der Oberschule), Sachsen (in der Mittelschule) und Thüringen (in der Regelschule) sind R. und Hauptschule zusammengefasst; in Rheinland-Pfalz und Saarland umfasst die Realschule plus und die Erweiterte Realschule ebenfalls die bisherige Hauptschule; in Mecklenburg-Vorpommern und in Schleswig-Holstein gehen die R. und Hauptschulen in den Regionalschulen, in Hamburg in den Stadtteilschulen auf; in Berlin und Sachsen-Anhalt geht die R. mit der Hauptschule in der Sekundarschule auf. In Baden-Württemberg führt die Hauptschule künftig den Namen Werkrealschule. In Nordrhein-Westfalen können R. und H. als Verbundschulen kooperieren.






Vorheriger Fachbegriff: Realrechte | Nächster Fachbegriff: Realsplitting


Status der Seite: Auf aktuellem Stand. Nach Überprüfung freigegeben.

 


 

Copyright 2014 Rechtslexikon.net - All rights reserved. Impressum Datenschutzbestimmungen Nutzungsbestimmungen