Vermächtnisunwürdigkeit

liegt bei einem Vermächtnisnehmer vor, wenn er sich einer solchen Verfehlung schuldig gemacht hat, die bei einem Erben die Erbunwürdigkeit nach sich ziehen würde (§ 2345 BGB). Sofern der Erblasser dem Vermächtnisnehmer nicht verziehen hat, kann nach dem Erbfall der Erbe den Anspruch aus dem Vermächtnis durch formlose Erklärung anfechten und ihn damit i.d.R. untergehen lassen.

Erbunwürdigkeit.

Erbunwürdigkeit.






Vorheriger Fachbegriff: Vermächtnisnießbrauch | Nächster Fachbegriff: Vermächtnisvollstreckung


Status der Seite: Auf aktuellem Stand. Nach Überprüfung freigegeben.

 


 

Copyright 2014 Rechtslexikon.net - All rights reserved. Impressum Datenschutzbestimmungen Nutzungsbestimmungen