Lotsen

1.
Binnen-L. oder Hilfsschiffsführer führen ein Schiff gegen Entgelt auf Strecken, für die der Schiffsführer kein Patent besitzt. Für den Rhein gelten die Lotsenordnung für den Rhein zwischen Basel und Mannheim und die VO zur Einführung der Lotsenordnung für den Oberrhein, jeweils v. 15. 6. 1956 (jeweils BGBl. II 703), m. Änd. S. a. Rheinschifffahrt.

2.
Für See-L. gilt das G über das Seelotswesen i. d. F. v. 13. 9. 1984 (BGBl. I 1213) m. Änd. See-L. ist, wer nach behördlicher Zulassung (Bestallung) in einem Seelotsrevier berufsmäßig Schiffe als orts- und schifffahrtskundiger Berater begleitet; s. a. die Allgemeine Lotsenordnung v. 21. 4. 1987 (BGBl. I 1290) und die VO ü. das Seelotswesen außerhalb der Reviere v. 25. 8. 1978 (BGBl. I 1515) jeweils m. Änd. Stellt der L. Mängel an Schiffen oder Besatzung fest, hat er dies unverzüglich zu melden (Hafenstaatkontrolle; s. a. Hafen). L. üben einen Freien Beruf aus.

3.
S. a. Fluglotsen.






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