Hebamme

staatlich geprüfte und zugelassene Geburtshelferin mit der Befugnis und Verpflichtung, allen Schwangeren, Gebärenden, Wöchnerinnen und Neugeborenen Beistand zu leisten. Die in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für H.n geregelte Ausbildung schliesst mit einer Prüfung ab, die neben der besonders geprüften Eignung und Zuverlässigkeit Voraussetzung für die staatliche Anerkennung ist. Zur selbständigen Berufsausübung ist besondere Niederlassungserlaubnis durch Verwaltungsbehörde notwendig. Der eingeschränkten Gewerbefreiheit der H. steht gesetzliche Existenzsicherung mit jährlichen Mindesteinnahmen gegenüber. Für ihre Leistungen ausserhalb der gesetzlichen Krankenversicherung erhält die H. Gebühren nach einer Gebührenordnung. Bei der Geburtshilfe ist die
H. im wesentlichen auf die Überwachung der regelmässigen Geburt beschränkt; bei Regelwidrigkeiten muss der Arzt zugezogen werden. Die H. untersteht der Aufsicht des Amtsarztes, führt über ihre Berufstätigkeit ein Tagebuch und unterliegt der Schweigepflicht (Berufsgeheimnis). Für ihre Rechtsverhältnisse sind u. a. massgebend das Hebammengesetz vom 21. 12. 1938, das Gesetz zur Regelung von Fragen des Hebammenwesens und eine Dienstordnung.






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