Wandelschuldverschreibung

Schuldverschreibung mit Umtausch- oder Bezugsrecht auf Aktien (convertible bonds).

(§221 AktG) ist die Schuldverschreibung, die von einer Aktiengesellschaft ausgegeben wird, aber außer einem verzinslichen Forderungsrecht auch das Recht verbrieft, einen Umtausch oder Bezug von Aktien zu bestimmten, vorher festgelegten Bedingungen vorzunehmen. Lit.: Hofmeister, H., Der erleichterte Bezugsrechtsaus- schluss bei Wandelschuldverschreibungen, Gewinnschuldverschreibungen und Genussrechten, 2000

Inhaberschuldverschreibung, die nach § 221 Abs. 1 S.1 AktG als Oberbegriff für Wandelanleihe und Optionsanleihe definiert wird.

ist ein Wertpapier, in dem dem Gläubiger ein Umtausch- oder Bezugsrecht auf Aktien eingeräumt wird; sie darf nur auf Grund eines mit qualifizierter Mehrheit gefassten Beschlusses der Hauptversammlung einer AG ausgegeben werden (§ 221 AktG). Die W. wird in aller Regel in Form einer Inhaberschuldverschreibung oder eines kaufmännischen Verpflichtungsscheins erteilt. Zweck der Ausgabe der W. ist, der AG neue Geldmittel zu verschaffen. Der Anreiz für den Gläubiger liegt darin, dass er Sicherheit und feste Verzinsung erhält, aber bei günstiger Entwicklung der AG an deren Gewinn durch Ausübung des Umtausch- oder Bezugsrechts teilnehmen kann. S. a. Aktienoption.






Vorheriger Fachbegriff: Wandelobligation (Wandelanleihe) | Nächster Fachbegriff: Wandelung


Status der Seite: Auf aktuellem Stand. Nach Überprüfung freigegeben.

 


 

Copyright 2014 Rechtslexikon.net - All rights reserved. Impressum Datenschutzbestimmungen Nutzungsbestimmungen