Handelsgewerbe

Ein Gewerbe, das von einem Kaufmann ausgeübt wird. Es gibt bestimmte Gewerbe, die denjenigen, der sie betreibt, automatisch zu einem Kaufmann machen («Grundhandelsgewerbe»). Dazugehören: die Anschaffung und Weiterveräußerung von Waren, gleichgültig, ob sie vorher bearbeitet werden oder nicht (das heißt ob es sich um einen Industriebetrieb oder um einen reinen «Kaufmann» handelt); das -»Versicherungsgeschäft; das Bankgeschäft; die Beförderung von Person

en oder Gütern auf dem Lande, auf Binnengewässern oder zur See; das Geschäft der Kommissionäre , Spediteure, Frachtführer, Lagerhalter, Handelsvertreter oder Handelsmakler, der Verleger, Buch- und Kunsthändler sowie der (größeren) Druckereien.

ist der Betrieb eines Gewerbes, das dem Handelsrecht unterliegt. Wer ein Handelsgewerbe betreibt, ist kraft Gesetzes Kaufmann, vgl. § 1 I HGB. Eine Qualifikation eines Geschäfts als Grund-H. ist seit dem HRefG von 1998 nicht mehr erforderlich. Vielmehr ist jeder Betrieb ein H., der einen nach Art und Umfang kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, § 1 II HGB n.F.

Ein gewerbliches Unternehmen, das entweder eines der in § 1 Abs. 2 HGB aufgezählten Geschäfte zum Gegenstand hat (Grundhandelsgewerbe) oder das einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Gewerbebetrieb erfordert. Kaufmann, Gewerbe, Sonntagsarbeit.

Kaufmann.






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