Disziplinarmassnahmen

sind nach den Disziplinarordnungen des Bundes u. der Länder: Verweis, Geldbusse (bis ein Monatsgehalt), Gehaltskürzung (bis Vs der Dienstbezüge auf längstens 5 Jahre), Strafversetzung, Entfernung aus dem Dienst (mit Verlust von Dienst- u. Versorgungsbezügen). In einzelnen Ländern sehen die Disziplinarordnungen ausserdem vor: Warnung (= Missbilligung) u. Versagung des Aufstiegs im Gehalt mit Beförderungssperre, Einstufung in eine niedrigere Dienstaltersstufe. Ermahnungen zu sorgfältigerer Arbeit, Zurechtweisungen, Rügen sind keine Disziplinarmassnahmen. - Verweis u. Geldbusse (ebenso auch Warnung) können vom Dienstvorgesetzten durch Disziplinarverfügung ausgesprochen werden. Für die anderen Massnahmen sind nur die Disziplinargerichte zuständig. - Auch gegen Ruhestandsbeamte können D. verhängt werden.






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