Grundstücksrecht

Recht, das die Grundstücke betrifft, also das Eigentum und die beschränkten dinglichen Rechte (z.B. Grunddienstbarkeit, Grundpfandrecht, Nießbrauch) sowie das Grundbuchrecht.

ist die Gesamtheit der Grundstücke betreffenden Rechtssätze. Rechte an einem einzelnen Grundstück sind neben dem Eigentum (und dem Erbbaurecht) bestimmte beschränkte dingliche Rechte (z.B. Grundpfandrecht, Grunddienstbarkeit, Nießbrauch, Vorkaufsrecht, Reallast), die entweder einer Person (Personalrecht) oder dem jeweiligen Eigentümer eines Grundstücks (Realrecht) zustehen. Die Übertragung des Eigentums an einem Grundstück, die Belastung eines Grundstücks mit einem Recht sowie die Übertragung oder Belastung eines Rechts bedürfen der Einigung und Eintragung in das Grundbuch (§ 873 BGB). Die Aufhebung eines Rechts an einem Grundstück setzt grundsätzlich die Aufgabeerklärung und die Löschung des Rechts im Grundbuch voraus (§ 875 BGB). Für Änderungen des Inhalts eines Rechts an einem Grundstück gelten die §§ 873, 875 BGB entsprechend (§ 877 BGB). Lit.: Weirich, //., Grundstücksrecht, 3. A. 2006; Prütting, H., u.a., Grundstücksrecht Ost (Lbl.), 1998; GrdstR, hg. v. Stürner, R., 5. A. 2006






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