Angestellter

Arbeitnehmer, der überwiegend eine kaufmännische, höhere technische oder büromäßige oder überwiegend gehobene geistige Tätigkeit ausübt und von den beteiligten Berufskreisen als A. angesehen wird. Unterschieden werden kaufmännische A., gewerbliche technische A., A. des öffentlichen Dienstes.

. Der Begriff des A. ist gesetzlich nicht definiert. Nach Rspr. u. Rechtslehre fallen darunter diejenigen Arbeitnehmer

, die, im Unterschied zum Arbeiter, überwiegend geistige Arbeit leisten. Hierzu rechnen z. B. die Arbeitnehmer, die kaufmännische oder Bürotätigkeiten wahmehmen. Zwar zeichnet sich eine Angleichung in der Rechtsstellung von A. u. Arbeitern ab. Doch bestehen z.T. noch abweichende Regelungen. Das gilt für die Kündigungsfristen (§ 622 I BGB sowie Angestelltenkündigungsschutzgesetz von 1926), für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (§ 616 II BGB, § 63 HBG) sowie für die Vertretung im Betriebsrat (getrennte Wahl von Angestellten u. Arbeitern, § 10 I BetrVG) u. im Aufsichtsrat der mitbestimmten Unternehmen (§15 1 MitbestG, Mitbestimmung). Die Rechtsstellung der leitenden Angestellten ist teilweise besonders geregelt.






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